Karate Do Quedlinburg e.V.

1990 - 2017

Internationaler Arawaza Cup in Halle

Diesmal hatten wir es nicht so weit. Unser letzter Wettkampf in diesem Halbjahr führte uns am 16.04.2016 nach Halle. Mit dabei waren wieder unsere 3 Nachwuchsathleten Mika Dreiling, Tessa Jacobi und Victoria Hild, alle drei gingen in der Disziplin Kata (vorgeschriebene Bewegungsabläufe) an den Start, und unser "Profi" Oskar Bauer. Er startete wieder im Kumite (Kampf).

Der Wettkampf wurde auf 8 Kampfflächen ausgetragen. Das war auch nötig, denn es gab ca. 850 Starts (!) mit Teilnehmern aus 10 Ländern. Es waren sogar Teilnehmer aus Sri Lanka vertreten. Das ist schon beeindruckend, was die Hallenser um Stefan Rewohl da aufgebaut haben!

Mika ging in der Altersklasse U 10, Tessa und Victoria in der Altersklasse U 12 an den Start. Da es auf diesem Wettkampf keine Unterteilung in Nachwuchs und Fortgeschrittene gab, wussten wir, dass es schwer werden würde. Für alle 3 begann der Wettkampf gleichzeitig. Leider war für Tessa und Victoria in der ersten Runde schon Schluss.

Auch Mika verlor seine erste Runde. Mit seinem Gegner Andrew Lück aus Bremerhaven hatte er aber jemanden vor sich, der im Moment wohl mit Abstand der Beste in der Disziplin Kata ist, den Deutschland zu bieten hat. Was der Kleine kann, ist unglaublich. Da er aber das Finale erreichte, blieb Mika noch die Trostrunde und damit die Möglichkeit, Dritter zu werden. Die nutzte er. Mika musste dann noch insgesamt 3 Mal auf die Kampffläche. Und dies tat er mit einer Konzentration, Einsatz und Willen, die für einen 8jährigen schon Klasse waren. Zusammen mit sehr guten Vorführungen gelang es ihm dann auch, sich gegen Gegner mit technisch anspruchsvolleren Katas durchzusetzen. Am Ende konnte er verdient mit 2:1 Kampfrichterstimmen das kleine Finale gewinnen. Glückwunsch!

Großes Pech hatte Oskar. In seiner Kategorie U 12 + 43 kg traf er in seinem ersten Kampf auf einen unbequemen Gegner. Oskar ging seine Sache gewohnt ruhig und konzentriert an und versuchte seine Chancen zu nutzen. Zwei Mal gelang es ihm auch, deutliche Treffer zu setzen. Nur leider sahen das die Kampfrichter nicht so! Nachdem es nach Ablauf der Kampfzeit 0:0 stand, kam es zum Kampfrichterentscheid. Um das ganze dann noch komplett zu machen, verlor er auch noch diesen mit 2:3, da die anderen Kampfrichter seinen Gegner als den Aktiveren eingeschätzt hatten. Das war einfach nur Pech. Aber auch sowas gehört dazu.

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